Wie entsteht der feine Geschmack von Mineralwasser?

Jedes Mineralwasser schmeckt anders. Sie haben bestimmt Ihr Lieblingsmineralwasser, das Ihnen am besten mundet. Die eine Flasche, zu der Sie immer greifen, wenn Sie die Auswahl im Kühlregal vor sich haben. Warum ist das so?

Die Ursache dafür liegt in der Herkunft des natürlichen Mineralwassers. Sie kennen das Prinzip vom Wein: Die gleiche Traubensorte wird, je nach Bodenbeschaffenheit, der geografischen Lage des Rebbergs und den Klimabedingungen als Wein anders schmecken. Die naturgegebenen Faktoren, die sich auf ein Produkt auswirken, werden beim Wein als Terroir bezeichnet. Einfacher gesagt: Produkte, die direkt aus der Natur gewonnen werden, erhalten von dieser ihren einzigartigen Geschmack.

Die Natur macht ihr Ding

Ob saftige Hügel oder steinige Alpen – jede Region prägt ihr Wasser anders. Unterirdisch reichern Gesteine das Wasser mit verschiedenen Mineralstoffen an, was zu einer einzigartigen Mineralisierung führt. In der Schweiz liegt diese meist zwischen 400 und 2000 mg pro Liter. Enthalten sind dabei u. a. Natrium, Calcium, Magnesium oder Sulfat – in ganz unterschiedlichen Zusammensetzungen. Welche Mineralien in welchem Wasser stecken, zeigt die Mineralisierungstabelle im Detail.

Die Mineralien bestimmen den Geschmack

Der Geschmack von Mineralwasser? Ganz klar eine Frage der Mineralien. Viel Natrium sorgt für eine salzige Note, Magnesium kann süsslich, bitter oder leicht metallisch wirken, und Calcium bringt oft ein trockenes Gefühl im Mund. Auch andere Mineralstoffe prägen den Charakter jedes Wassers – mal kaum spürbar, mal deutlich erkennbar.

Die Natur mixt diese Stoffe auf ihre eigene Art – jede Kombination schmeckt anders. Und genau das macht Mineralwasser so spannend.

Redaktion
Redaktion | Natürliches Mineralwasser